Prof. Dr. Susanne Lilian Gössl

Allgemeine Fragen des Internationalen Privat- und Familienrechts

Wie bereits gesehen, stellen sich im Bereich der Digitalisierung immer wieder Fragen des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts, da unterschiedliche Rechtsordnungen betroffen sind und häufig sehr unterschiedliche Regelungen zu denselben Fragen bestehen. IPR und IZVR müssen aber stets auch aus der allgemeinen Perspektive betrachtet werden, d.h. notwendig ist auch eine Untersuchung, wie z.B. ausländisches Recht im (Gerichts- oder ADR-) Verfahren zu behandeln ist und wie mit Friktionen zwischen verschiedenen Rechtsordnungen umzugehen ist. Die Grundlagen des IPR und IZVR bilden daher einen weiteren Forschungsschwerpunkt der Professur. Schließlich widmet sich Frau Professorin Gössl in ihrer Forschung auch Fragen des internationalen Familienrechts, insbesondere dem auf internationale Scheidungen und Güterstände anzuwendenden Recht sowie Fragen der Elternschaft mit grenzüberschreitendem Bezug, insbesondere unter Einschaltung moderner Techniken der Reproduktionsmedizin.

→ hierzu u.a.: Gössl, Anpassung im EU-Kollisionsrecht in RabelsZ 82 (2018), 619-653

→ s.a.: Gössl/Hübner/Kienle, Grundkurs IPR und IZVR 

GösslBeckOGK, Rom III-VO 

Gössl, Regelungslücken und Analogien im Kollisionsrecht – Beispiel Embryonenelternschaft, IPRax 2019, 41-48 (abrufbar über juris)